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Das Frühjahr ist da. Nach den langen Wintermonaten ist es wunderbar, morgens das Fenster zu öffnen, frische Luft einzuatmen und den Tag mit einem guten Kaffee und leckeren Croissants zu beginnen. Also, grundsätzlich. Denn es gibt in dieser Zeit nicht wenige Menschen, die sich kulinarische Genüsse verkneifen, denn: sie fasten.
Eigentlich möchten Sie sich auf ihren aktuellen Fall konzentrieren. Aber da fällt Ihnen wieder ein, dass Sie als erstes noch Klientin Schmitz zurückrufen wollten. Das muss bis später warten – zurück zur Arbeit. Kaum haben Sie den ersten Absatz des Schriftstücks gelesen schweift Ihr Gehirn wieder ab und geht mit Ihnen völlig unfreiwillig noch einmal den gemeinsamen Konflikt vom morgigen Frühstückstisch durch. Gleich merken Sie, wie Ihr Puls leicht nach oben geht. Wieso hat eigentlich niemand Verständnis dafür, dass Sie sich „nur“ ein wenig mehr Ordnung wünschen. Aber jeder lässt gefühlt extra alles herum liegen. Und verlässt sich darauf, dass Sie das schon machen. Oh, Sie wollten doch das Schriftstück lesen. Was stand nochmal im ersten Abschnitt?
Im Video erhalten Sie die Antwort von unserem Gebührenrechtsexperten und Dozenten Diplom-Rechtspfleger Thomas Schmidt. Er schildert einen häufigen Fall, in welchem mehrere Gegenstände außergerichtlich geltend gemacht werden, von denen sich einer vorzeitig erledigt.
Die juristische Ausbildung ist zeitintensiv und anspruchsvoll, besagt eine Binsenweisheit. Dennoch stehen nicht wenige Studenten (und auch einige Referendare) vor der Frage, ob sie nebenbei arbeiten sollen. Im Wesentlichen gibt es drei Gruppen: Einige genießen das Privileg, ihr Studium durch das Elternhaus komplett finanziert zu bekommen. Bei Anderen ist das Gegenteil der Fall: sie erhalten von zu Hause keinerlei finanzielle Unterstützung und müssen nebenbei arbeiten. Und eine dritte, vermutlich die größte Gruppe hat die Wahl, sich zur elterlichen Unterstützung (oder dem Bafög) etwas dazuzuverdienen.
Lässt sich ein Anwalt eine Rechtsmittelbegründung von anderen Kanzleien vorbereiten, bleibt er trotzdem verpflichtet, die laufenden Fristen zu überwachen. Er muss also mögliche Ausfallszenarien einkalkulieren, wenn die Kollegen vielleicht krank werden, sagt das OLG Zweibrücken (Beschl. v. 17.10.2022, Az. 4 U 92/22). Dieser Beitrag fasst die Entscheidung zusammen und erklärt, warum Juristen bei solchen Kooperationen an ihren Versicherungsschutz denken müssen.
Kennen Sie „Mary Poppins‘ Rückkehr“? Das ist ein Film mit einer Fortsetzung der berühmten Geschichte über ein Kindermädchen mit magischen Fähigkeiten. Sie kann schweben, Gegenstände verändern und in Nullkommanix an einen anderen Ort irgendwo auf der Welt gelangen. Der Film lief vor ein paar Jahren im Kino und es kommen darin auch Anwälte vor - und zwar mit den üblichen und hier zum Thema passenden Schubladen. Der eine Film-Anwalt ist komplett herzlos und klebt außerdem die ganze Zeit stumpf an seinen Unterlagen. Der andere ist zwar recht freundlich, kann sich aber leider überhaupt nicht durchsetzen und regelt am Ende die ganze Sache durch eine Art Parteiverrat. Es ist ein Bild unserer Zunft, das häufig vorkommt und das viele auch immer wieder in den eigenen Gedanken finden: Entweder professionell, arrogant und erfolgreich oder empathisch, freundlich und erfolglos. Und wenn es sich so hartnäckig hält – ist da etwas dran?
Smalltalk dient oft als Eisbrecher und zur Pflege leichter Konversation. In dieser Funktion sind auf die Frage: "Wie geht es Ihnen?" Standardantworten wie „gut" oder „okay" zu einer Art sozialem Schmiermittel geworden. Sie halten das Gespräch in Bewegung (oder beenden es schnell wieder), ohne in tiefere, persönliche Sphären vorzudringen. Dabei geht meist die Authentizität verloren, aber: ist sie überhaupt erwünscht?
Ablenkungen lauern überall. Davor sind wir alle nicht gefeit. Nicht nur, dass die lieben Kolleg:innen gerne ungefragt im Büro stehen oder der Postbote im ungünstigsten Moment an der Tür klingelt. Auch die liebe Technologie bringt nicht nur Vorteile mit sich, sondern hat häufig die unangenehme Nebenwirkung, dass sie uns hin und wieder eher von der Arbeit ablenkt, anstatt uns zu helfen.
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