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Der BGH musste mal wieder eine Entscheidung treffen und wie zu vermuten steht, ist diese nicht zu Gunsten des die Frist versäumenden Rechtsanwalts ausgefallen. Im Grunde ging es um die fehlende einfache Signatur (§ 130a Abs. 3 ZPO), also die Namenswiedergabe des verantwortenden Rechtsanwalts am Ende des Schriftsatzes, der persönlich vom Rechtsanwalt aus seinem eigenen Postfach versandt worden ist.
Liegt die Berufung des Gegners auf dem Tisch, ist schnelles und zugleich strategisches Handeln gefragt. Berufungsbeklagte haben mehr Möglichkeiten, das Verfahren zu steuern, als oft angenommen wird. Wer die richtigen Schutzanträge stellt, kann die eigene Position absichern, unnötige Verfahrensrisiken vermeiden und Schwächen der Gegenseite nutzen.
Im Video erhalten Sie die Antwort von unserem Gebührenrechtsexperten und Dozenten Diplom-Rechtspfleger Thomas Schmidt. Er stellt diverse Problemfälle bei Versäumnisurteilen vor und zeigt dabei auch die passenden Lösungen anhand der Rechnungen auf. Es geht um Teil-Versäumnisurteil, Versäumnisurteil bei Widerklage und in der Berufungsinstanz.
Nach früher h.M der Obergerichte konnte das Wechselmodell nicht angeordnet werden, wenn ein Elternteil damit nicht einverstanden war. Dieser Ansicht hat der BGH eine Absage erteilt und klargestellt, dass ein paritätisches Wechselmodell auch gegen den Willen des anderen Elternteils angeordnet werden kann, wenn dies dem Kindeswohl entspricht (BGH v. 01.02.2017 – XII ZB 601/15, FamRZ 2017, 532; s. Born, NZFam 2022, 821).
KI in der Kanzlei ist nicht nur eine Frage der richtigen Tools. Sie ist vor allem eine Führungsaufgabe. Aber was heißt das konkret? Julia Schmidt und Ronja Tietje sprechen mit dem Fachanwalt für IT-Recht Chan-jo Jun darüber, wie Kanzleien ihr Team beim Einsatz von KI mitnehmen, welche Leitplanken es braucht und welche Kompetenzen künftig zählen. Und was verändert sich für Mandanten? Was passiert, wenn sie schon mit einer KI-Auswertung ins Beratungsgespräch kommen? Wofür bezahlen sie künftig und was macht gute anwaltliche Beratung dann aus? Hören Sie rein!
Der entscheidende Kniff dieses Prompts: Man gibt dem KI-System die eigenen Prüfstandards vor – also die rechtlichen Maßstäbe, nach denen geprüft werden soll. Das KI-System kennt zwar aus seinem Training viel deutsches Recht, aber für eine verlässliche und konsistente Prüfung muss man die maßgebliche Rechtsprechung und die eigenen Prüfkriterien ausdrücklich hinterlegen.
Kaum ein Thema bewegt den Rechtsmarkt derzeit so sehr wie künstliche Intelligenz. Auf Konferenzen, in Roundtables, in den einschlägigen Diskussionen der beruflichen Netzwerke wird derselbe Druck spürbar. Und dieser Druck speist sich längst nicht mehr nur aus der Technologie selbst: Ein Wettbewerb um die besten Köpfe ist entbrannt, Private Equity drängt in einen Markt, der ihm lange verschlossen war, und nahezu wöchentlich werden neue Kooperationen zwischen Kanzleien und Technologieanbietern angekündigt. Bevor eine Kanzlei sinnvoll entscheiden kann, wie sie mit KI umgeht, sind vorgelagerte Fragen zu beantworten. Dieser Beitrag zeigt, wie Kanzleien die eigene Position bestimmen und daraus den nächsten sinnvollen Schritt ableiten können.
Die Kanzlei läuft auf absoluter Vollauslastung. Die Mitarbeiter arbeiten bis spät. Trotzdem bleibt am Monatsende zu wenig übrig. Das ist kein Einzelfall. Viele Kanzleien verwechseln Auslastung mit Wirtschaftlichkeit. Wer sieht, dass alle beschäftigt sind und genug Mandate vorhanden sind, übersieht leicht die entscheidende Frage: Wird die geleistete Arbeit auch bezahlt – und zwar rechtzeitig, vollständig und mit ausreichender Marge?

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Erfahren Sie hier mehr über Künstliche Intelligenz – u.a. moderne Chatbots und KI-basierte…