Kanzleimagazin Aktuell - Alle Beiträge

Julia Schmidt spricht mit dem Kriminalbiologen Dr. Mark Benecke und Rechtsanwalt Prof. Dr. Volker Römermann über die Aussagekraft forensischer Spuren, die Grenzen naturwissenschaftlicher Beweise und die Rolle der Gerichte bei der Wahrheitsfindung. Außerdem diskutieren sie gemeinsam u. a., wie belastbar DNA-Spuren tatsächlich sind, wann eine Sekundärübertragung in Betracht kommt, ob sich DNA-Spuren manipulieren lassen und warum vor Gericht nicht allein naturwissenschaftliche Wahrscheinlichkeiten entscheiden.
Mobbing, ursprünglich ein Begriff aus der Verhaltensforschung, rückte in den 90er Jahren zunehmend in die öffentliche Wahrnehmung und ist aus dem Arbeitsrecht mittlerweile nicht mehr wegzudenken. Doch so richtig greifbar ist er nicht, schließlich ist nicht jede Unhöflichkeit oder jeder Konflikt gleich Mobbing. Zudem haben sich in der öffentlichen Diskussion und Social Media der letzten Jahre zahlreiche weitere Begriffe etabliert. Wissen Sie, was Ihr Mandant meint, wenn er von Gaslighting oder Quiet Firing spricht? Dieser Beitrag hilft bei der Einordnung.
Wie bereiten Sie sich auf die Verhandlung vor Gericht vor? Sie lesen die Akte und vergegenwärtigen sich auf diese Weise den Sachvortrag der vertretenen Partei und die juristischen Argumente, die Sie zur Begründung der geltend gemachten Ansprüche oder zur Abwehr der von der Gegenseite erhobenen Ansprüche vorgetragen und begründet haben. Sie machen sich Notizen zu den wichtigsten Tatsachenbehauptungen und Beweisangeboten ihrer Partei sowie zu der rechtlichen Argumentation mit den wesentlichen Argumentationssträngen. Sie wägen die Chancen und Risiken ab und schätzen die Erfolgsaussichten für die eigenen Prozessziele ab. Und Sie überlegen sich auf dieser Basis akzeptabler Einigungsmöglichkeiten und skizzieren mögliche Vergleichspositionen.
Die Entwicklung der Cyberversicherung steht in direktem Zusammenhang mit dem technischen Fortschritt und der Zunahme digitaler Risiken. Bereits in den 1990er-Jahren wurden in den USA erste Versicherungslösungen angeboten, die einzelne Deckungsbausteine für Cyberrisiken beinhalteten. Ab dem Jahr 2005 folgten dort eigenständige Cyberversicherungen für Drittschäden („Third Party Liability“). Cyberversicherungen galten zu Beginn noch als Nischenprodukt und etablierten sich erst allmählich am Markt.
Die Auflage – das unbekannte Wesen im Erbrecht. Was mit dem Gestaltungsmittel vor allem steuerlich alles möglich ist, besprechen wir mit dem Autor des Praxiskommentars ErbStG und BewG (zerb verlag) Rechtsanwalt Dr. Hanspeter Daragan.
Der BGH musste mal wieder eine Entscheidung treffen und wie zu vermuten steht, ist diese nicht zu Gunsten des die Frist versäumenden Rechtsanwalts ausgefallen. Im Grunde ging es um die fehlende einfache Signatur (§ 130a Abs. 3 ZPO), also die Namenswiedergabe des verantwortenden Rechtsanwalts am Ende des Schriftsatzes, der persönlich vom Rechtsanwalt aus seinem eigenen Postfach versandt worden ist.
Liegt die Berufung des Gegners auf dem Tisch, ist schnelles und zugleich strategisches Handeln gefragt. Berufungsbeklagte haben mehr Möglichkeiten, das Verfahren zu steuern, als oft angenommen wird. Wer die richtigen Schutzanträge stellt, kann die eigene Position absichern, unnötige Verfahrensrisiken vermeiden und Schwächen der Gegenseite nutzen.
Im Video erhalten Sie die Antwort von unserem Gebührenrechtsexperten und Dozenten Diplom-Rechtspfleger Thomas Schmidt. Er stellt diverse Problemfälle bei Versäumnisurteilen vor und zeigt dabei auch die passenden Lösungen anhand der Rechnungen auf. Es geht um Teil-Versäumnisurteil, Versäumnisurteil bei Widerklage und in der Berufungsinstanz.

Unser KI-Spezial

Erfahren Sie hier mehr über Künstliche Intelligenz – u.a. moderne Chatbots und KI-basierte…