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Bald ist´s wieder soweit: Weihnachtskartenzeit! Es ist doch ein schöner Brauch, wenn Kanzleien alljährlich in der Vorweihnachtszeit wieder stimmungsvolle Weihnachtskarten an Mandanten und Anwaltskollegen verschicken. Doch es gibt auch vereinzelte Zweifler, die meinen, diese gute Sitte des Geschäftslebens sei mittlerweile überholt.
Im Video erhalten Sie die Antwort von unserem Gebührenrechtsexperten und Dozenten Diplom-Rechtspfleger Thomas Schmidt. Zunächst erläutert er den Unterschied zwischen den RVG-Auslagen und den durchlaufenden Posten. Nachfolgend zeigt er auch anschauliche Praxisbeispiele zur unterschiedlichen Vorsteuerabzugsberechtigung sowie umsatzsteuerliche Probleme in der Prozesskostenhilfe.
Können Sie sich noch an Ihre allererste Mandantenbesprechung erinnern? Nicht im Referendariat, sondern nach der Vereidigung, so richtig mit voller Verantwortung und allein? Meine ist mir auch nach jetzt mehr als 2 Jahrzehnten unvergessen. Als für den Bereich Arbeitsrecht angestellte Rechtsanwältin und Berufsanfängerin sollte ich kurzfristig einen Termin für einen meiner Chefs übernehmen. Saß aufgeregt im Raum und konnte mit dem mir vorgelegten Bußgeldbescheid spontan so gar nichts anfangen. Aber eine Idee hatte ich trotzdem sofort. Mit der Bemerkung, ich würde das mal kurz kopieren gehen, bin ich blitzschnell zwei Stockwerke tiefer zu meinem immer hilfsbereiten Lieblings-Kollegen geflitzt, habe mich dort meinerseits beraten lassen und bei der Rückkehr in meinen Besprechungsraum abgeklärt verkündet, dass wir nun erstmal die Akte holen und dann weitersehen würden.
Musik und Arbeit haben etwas gemeinsam: beides kann die Stimmungslage beeinflussen. Viele Songtexte thematisieren den ungeliebten Montagmorgen, das frühe Aufstehen und die "harte Arbeit für kargen Lohn", andere wiederum den arbeitsreichen Aufstieg auf der Karriereleiter. Im Folgenden zitiere ich jeweils einige Zeilen ausgewählter Songs. Wer etwas musikalische Inspiration für den Wochenstart, den Freitagnachmittag oder die vielen Tage dazwischen braucht, wird hier vielleicht Neues entdecken. Kopfhörer auf und einfach mal Reinhören!
Karneval steht vor der Tür. Noch nicht der Straßen-, aber der Sitzungskarneval. Ich liebe den Karneval, aber beruflich macht er mir ein wenig Angst. Das liegt an einem Vorfall aus einer Session, in der ich gerade selbstständige Anwältin geworden war - für meine Umgebung also noch Gesprächsthema: „Das Kind ist jetzt Anwalt.“
Vor einigen Wochen ist eine Umfrage auf der Seite www.alles-für-renos.de erschienen, in der es um die Bedürfnisse Ihrer Fachangestellten ging. Die Antworten – für Kenner der Branche keine Überraschung. In Hinblick auf den Fachkräftemangel in den Kanzleien - bedenklich. Allein aus dieser kleinen Umfrage lässt sich sehr gut die Flucht der Fachangestellten aus den Kanzleien erklären. Auch die Unattraktivität des Ausbildungsberufes der Rechtsanwalts- und Notarfachangestellten wird hier deutlich.
Seitdem im Internet ein Video zum Thema viral ging, wird es auf allen Plattformen und Kanälen diskutiert: Quiet Quitting. Gemeint ist nicht die „Innere Kündigung“, an die man bei Übersetzung des Begriffes erst einmal denken könnte. Mit der inneren Kündigung ist gemeint, dass jemand sich innerlich schon von seinem Arbeitsplatz verabschiedet hat, seine Motivation nicht wiederfindet und ohne Eigeninitiative oder Engagement nur noch das Nötigste mitmacht. Beim Quiet Quitting geht es dagegen darum, dass Angestellte nicht oder nicht mehr über das vertraglich Vereinbarte hinaus alle Energie auf die Arbeit verwenden. Dass sie gleichzeitig aber engagiert dabei sind. Es geht in den Beiträgen um das Grenzen setzen, um ein Leben auch außerhalb der Arbeit und darum, auf die eigene Gesundheit zu achten. Ganz neu ist das Thema nicht, denn die Pandemie mit ihren Herausforderungen und so häufig eingeführtem oder verstärktem Homeoffice hat viele ihr Verhältnis zur Arbeit neu überdenken lassen.