Beiträge von: Julia Torner

Julia Torner ist freie Texterin und schreibt schwerpunktmäßig längere Sachtexte für Kanzleien und Legaltech-Unternehmen. Wenn sie nicht gerade nach einer passenden Formulierung sucht, reist sie gern oder trinkt eine gute Tasse Kaffee in Berlin oder Hamburg.
Arbeiten neben Studium und Referendariat – sinnvoll oder belastend?
Die juristische Ausbildung ist zeitintensiv und anspruchsvoll, besagt eine Binsenweisheit. Dennoch stehen nicht wenige Studenten (und auch einige Referendare) vor der Frage, ob sie nebenbei arbeiten sollen. Im Wesentlichen gibt es drei Gruppen: Einige genießen das Privileg, ihr Studium durch das Elternhaus komplett finanziert zu bekommen. Bei Anderen ist das Gegenteil der Fall: sie erhalten von zu Hause keinerlei finanzielle Unterstützung und müssen nebenbei arbeiten. Und eine dritte, vermutlich die größte Gruppe hat die Wahl, sich zur elterlichen Unterstützung (oder dem Bafög) etwas dazuzuverdienen.
Authentizität im Smalltalk: Zwischen Ehrlichkeit und Floskelwolke
Smalltalk dient oft als Eisbrecher und zur Pflege leichter Konversation. In dieser Funktion sind auf die Frage: "Wie geht es Ihnen?" Standardantworten wie „gut" oder „okay" zu einer Art sozialem Schmiermittel geworden. Sie halten das Gespräch in Bewegung (oder beenden es schnell wieder), ohne in tiefere, persönliche Sphären vorzudringen. Dabei geht meist die Authentizität verloren, aber: ist sie überhaupt erwünscht?
Anspruchsdenken und Erwartungshaltung – legitim oder völlig überzogen?
Sind Sie ein anspruchsvoller Mensch? "Es kommt darauf an, ..." werden Sie jetzt vermutlich relativierend denken, denn Ihre Erwartungen hängen situativ von diversen Faktoren ab. Von einem Taxifahrer erwarten Sie im Smalltalk sicher keine differenzierten Betrachtungen zu juristischen Sachverhalten – er sollte Sie aber schnell und sicher an Ihr Ziel bringen. Wenn er sich aber nicht nur als guter Fahrer, sondern auch als illustrer Gesprächspartner entpuppt, freuen Sie sich. Er "liefert" mehr, als er muss.
Arroganz in der Chefetage – Ursachen und Hintergründe
Führungskräfte – sie sind charmant, charismatisch, erfahren und empathisch. Bestenfalls. Denn nicht selten haben Chefs, Vorgesetzte oder Kanzleipartner auch den Ruf, ziemlich arrogant zu sein. Warum eigentlich? Sind sie es wirklich oder ist das ihre professionelle Maske? Und was macht das mit Team und Kollegen?
Anwälte: Charisma qua Branchenzugehörigkeit?
Charisma – diese faszinierende Eigenschaft, die einige Menschen umweht, ist schwer zu greifen. Was "hat" eine Person, die von vielen Menschen als charismatisch wahrgenommen wird? Was ist dieses gewisse Etwas? Einige Menschen nehmen beispielsweise die Angehörigen bestimmter Berufsgruppen als besonders schillernd und spannend wahr. Schauspieler, Sportler und Führungskräfte gehören dazu, aber oft auch Ärzte ("Halbgötter in Weiß") und Anwälte. Doch ist diese Wahrnehmung gerechtfertigt? Und woraus leitet sie sich ab? Oder haben wir alle einfach zu viele amerikanische Serien geguckt?
Fachwissen, Erfahrung, Zuverlässigkeit: Über die Vorteile älterer Arbeitskräfte
"Jung und günstig", das ist die Zaubermischung, die viele Arbeitgeber aufhorchen lässt. In einer Zeit, in der die Arbeitswelt von digitalem Fortschritt, stetem Wandel und dem Wunsch nach möglichst jungen Bewerbern geprägt ist, geraten ältere Arbeitskräfte oft ins Hintertreffen. (Mit über 50 nochmal den Job wechseln? Besser nicht!) Junge Menschen gelten als internetaffin, innovativ, dynamisch und anpassungsbereit, während Ältere ihren Ruf als unflexible, teure Ewiggestrige weghaben. Doch diese Sicht auf die Generationen X und Babyboomer ist unvollständig, unfair und – mit Verlaub – auch ziemlich naiv. Ältere Arbeitskräfte bringen eine ganze Reihe von Qualitäten mit, die bei Jüngeren in dieser Ausprägung seltener zu finden sind, beispielsweise...
Autonomie vs. Flexibilität – Was Arbeitnehmer wirklich brauchen
Unsere Arbeitswelt unterliegt ständiger Veränderung. Ein viel diskutiertes Thema dreht sich dabei um flexibles Arbeiten. Dieser Beitrag skizziert die feinen Unterschiede zwischen Flexibilität und Autonomie und ihre Bedeutung für Zufriedenheit und Produktivität von angestellten Juristen und Anwälten.
Juristen und ihr Wortschatz – Fünf effektive <br> Strategien zur Erweiterung Ihres Vokabulars
Im Online-Marketing erzählt man sich seit etlichen Jahren einen Witze-Klassiker: „Ein SEO-Texter betritt eine Bar, Kneipe, Spelunke...“ – So, wie Synonyme für die Suchmaschinenoptimierung (SEO) eines Website-Textes wichtig sind, profitieren auch Anwälte von einem facettenreichen Wortschatz – für präzise Formulierungen und solide Argumentationen. Vermutlich kennen Sie bereits verhältnismäßig viele Wörter.
Work-Life-Integration statt Work-Life-Balance – <br> Arbeitszeit ist Lebenszeit
„Nicht jeder Urlaubs-Mail-Checker ist ein Workaholic.“ Kürzlich las ich diesen Satz in einer Diskussion auf LinkedIn. Ein selbstständiger Familienvater, Berater und Autor kommentierte damit einen Beitrag, der sich kritisch mit dem Fehlen von Work-Life-Balance auseinandersetzte. Work-Life-Balance wird – besonders von Angestellten – meist mit einer  strikten Trennung von Arbeit und Leben gleichgesetzt. „Gelebt“ wird im Feierabend, am Wochenende und im Urlaub. Heißt das also, wer auf Kreta unter'm Sonnenschirm berufliche E-Mails beantwortet, hat sein Leben nicht im Griff?
1 / 812345678

Unser KI-Spezial

Erfahren Sie hier mehr über Künstliche Intelligenz – u.a. moderne Chatbots und KI-basierte…