Beiträge von: Julia Torner

Julia Torner ist freie Texterin und schreibt schwerpunktmäßig längere Sachtexte für Kanzleien und Legaltech-Unternehmen. Wenn sie nicht gerade nach einer passenden Formulierung sucht, reist sie gern oder trinkt eine gute Tasse Kaffee in Berlin oder Hamburg.

Wann hat man eigentlich „Karriere gemacht“?

Karriere - was ist das eigentlich? Ursprünglich war damit nur die berufliche Laufbahn (der "Lebenslauf") gemeint, doch mittlerweile fällt der Begriff "Karriere machen"eher im Zusammenhang mit der Beförderung von Angestellten. Wer sich auf der "Karriereleiter" nach oben gearbeitet hat, hat's geschafft: mehr Macht, gesteigertes Ansehen, beeindruckendere Titel. Die Karrierelaufbahn korreliert dabei in der Regel mit wirtschaftlichem Aufstieg. Mehr noch: "Karriere machen" scheint untrennbar mit einem überdurchschnittlich hohen Gehalt verknüpft.

Tipps für das perfekte Bewerbungsverfahren – aus Bewerbersicht

Firmen haben es derzeit schwer, bestimmte Positionen adäquat zu besetzen. Die Ursachen dafür sind vielschichtig, teils aber auch hausgemacht. Viele Arbeitgeber haben noch immer nicht erkannt, dass sich die Ansprüche der jüngeren Bewerberinnen und Bewerber verändert haben und ihren Recruiting-Prozess in den letzten 10 Jahren nicht angepasst. Das wird den Unternehmen in einem Bewerbermarkt jedoch zum Verhängnis, denn sie präsentieren sich schon im Bewerbungsverfahren suboptimal. Klaren Verbesserungsbedarf gibt es insbesondere rund um die Stellenanzeige, die Korrespondenz und das Bewerbungsgespräch.

Mandantenmagnet dank Mehrwert – Die informative Kanzlei-Website

Ist Ihre Kanzlei-Website eigentlich mehr als eine digitale Visitenkarte? Sie enthält vermutlich Ihren Namen, die Tätigkeitsschwerpunkte, Fotos vom Team und die Kontaktdaten. Diese Informationen mögen für Erstbesucher Ihres Internetauftritts zwar informativ sein, doch wer sich die Kontaktdaten abgespeichert hat, sieht meist keinen Grund mehr, die Website ein weiteres Mal aufzurufen. Geschweige denn, sie weiterzuempfehlen. Es sei denn, die Seite böte Besuchern einen Mehrwert. Das würde Ihrem Webauftritt Profil verleihen. Und die Klickzahlen in die Höhe schießen lassen. Win-Win!

Homeoffice? Das haben wir ja noch nie gemacht!

Das haben wir schon immer so gemacht.

Das haben wir noch nie so gemacht.

Da könnte ja jeder kommen!

Das Mantra bürokratischer Strukturen war im deutschen Mittelstand und in der Verwaltung lange Zeit Trumpf. Statt zu überlegen, wie man Prozesse digital optimieren und neue Arbeitsmethoden gewinnbringend implementieren kann, wurde das Haar in der Suppe gesucht; statt Chancen zu erkennen, wurden Risiken betont.

Das Semikolon, ein unterschätztes Satzzeichen

Punkt, Punkt, Komma, Strich - so setzt sich nicht nur das Mondgesicht zusammen, sondern auch das Set der gängigen Satzzeichen: Punkte und Kommata, vielleicht ein paar Klammern und bei Bedarf ein Ausrufe- oder Fragezeichen. Und das Semikolon? Kommt es in Ihrem Zeichensetzungs-Repertoire überhaupt vor? Oder fällt es unter den Tisch, weil nicht klar ist, wann und wie man es benutzt?

Der Corona-Effekt – die forcierte Entschleunigung

Früher tickten die Uhren noch anders. Da sprach man einer Person, die man telefonisch nicht erreichte, auf den Anrufbeantworter. Das ließ ihr einen recht großzügigen Spielraum für die Beantwortung der Nachricht. Doch ab Ende der 90er Jahre wurde unsere Kommunikation von Jahr zu Jahr schneller, denn es kamen E-Mails, SMS und Social Media dazu und mittlerweile werden Textmessages geradezu inflationär oft verschickt. Eine wahre Nachrichtenflut! Das hat auch unser Inneres verändert.

Ernährung, Ruhe, Freude – Der Wellness-Artikel für Juristen

Gesunde Ernährung und Ruhe für Juristen - wieso das? Ganz einfach: Wer 50+ Stunden pro Woche arbeitet, nebenbei womöglich noch ein Haus baut, kleine Kinder oder pflegebedürftige Eltern hat, kann nicht permanent hochtourig Leistung bringen, ohne sich zwischendurch mal auszuklinken und neue Energie zu tanken. Damit Körper und Geist jahrelang fit und rege bleiben, sind einige Grundprinzipien zu beherzigen.

Die drei wichtigsten Eigenschaften eines guten Zuhörers

Ein schlauer Mensch formulierte einmal, der Mensch habe nur einen Mund, aber zwei Ohren, damit er doppelt so viel zuhört, wie er spricht. Darin steckt viel Wahres, denn in unserer schnelllebigen Zeit hören die Wenigsten wirklich zu, sondern sie warten nur ungeduldig darauf, wieder selbst sprechen zu dürfen. Gutes, echtes Zuhören bedeutet, sich Zeit zu nehmen und ganz auf das Gegenüber einzulassen.

Über Soft Skills von Rechtsanwälten

In einer Zeit, in der die Digitalisierung voranschreitet, Legaltech zunehmend Prozesse optimiert und Künstliche Intelligenz in aller Munde ist, bekommt der Faktor Mensch eine neue Bedeutung. Neben juristischem Fachwissen auch über die richtigen Soft Skills zu verfügen, erweist sich in der sich rasch entwickelnden, modernen Arbeitswelt zunehmend als Vorteil. Doch wo hört das Fachwissen auf und fangen die Soft Skills an?

Coworking, Kanzlei, Homeoffice – Die neue Flexibilität

Kurfürstendamm, Friedrichstraße, Jungfernstieg - viele Kanzleien besitzen großzügige Büros an renommierten Adressen, lichtdurchflutet, elegant - und kostspielig. Doch ist es zukünftig noch sinnvoll, so viel Fläche vorzuhalten, nachdem Corona die Mitarbeiter ins Homeoffice beförderte und der Trend, von zuhause zu arbeiten, anhält?

Unser KI-Spezial

Erfahren Sie hier mehr über Künstliche Intelligenz – u.a. moderne Chatbots und KI-basierte…