Beiträge von: Julia Torner

Julia Torner ist freie Texterin und schreibt schwerpunktmäßig längere Sachtexte für Kanzleien und Legaltech-Unternehmen. Wenn sie nicht gerade nach einer passenden Formulierung sucht, reist sie gern oder trinkt eine gute Tasse Kaffee in Berlin oder Hamburg.

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Ob Grillfest bei den neuen Nachbarn, Konferenz oder Klassentreffen – immer wieder gibt es Situationen, in denen Menschen (meist Nichtjuristen) sich erkundigen, was Sie beruflich denn so machen. Viele Anwälte sind auf diese Fragen stets aufs Neue unvorbereitet. Die langweilige Standardantwort lautet dann meist unausweichlich: "Ich bin Anwalt."
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„Über Geld spricht man nicht“ mahnt ein bekanntes deutsches Sprichwort. Es gilt als unangemessen, Finanzielles wie etwa Einkommen, Schulden oder eigenes Vermögen in der Öffentlichkeit zu thematisieren. Doch wer ist diese Gruppe, die ungern über Geld spricht? Sind das Zwanzig- und Fünfzigjährige gleichermaßen? Was sind ihre Motive? Und: Ist das Ganze noch zeitgemäß?
Verlustaversion als Herausforderung im Anwaltsalltag
Die besten Anwälte sind jene, die nicht nur über brillante Rechtskenntnisse, sondern auch über ein vertieftes Verständnis der menschlichen Psyche verfügen. Von besonderer Bedeutung sind dabei die sog. kognitiven Verzerrungen, also Denk- und Wahrnehmungsfehler, die unser Verhalten mitunter erheblich beeinflussen. Dieser Artikel widmet sich einem konkreten Beispiel dieser Verzerrungen - der Verlustaversion - und zeigt auf, wie sie sich auf das Verhalten von Mandanten auswirken kann.
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Kennen Sie eigentlich das Selbstständigkeits-Paradox? Es besagt, dass Selbstständige gegenüber Angestellten oft widrigeren Umständen ausgesetzt sind – u. a. durch diverse Verantwortlichkeiten, finanzielle Unsicherheit und ein höheres Arbeitspensum –, sie aber dennoch weitaus zufriedener mit ihrem Arbeitsleben sind. Wie kommt das? Und warum entscheiden sich dennoch nicht mehr Menschen für die Selbstständigkeit?
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Denken Sie zurück an Ihre bisherige juristische Karriere. Die Jobs, die Sie innehatten und die Chefs, denen Sie unterstellt waren. Im Studium, im Referendariat und in all der Zeit danach. Lief alles glatt? Waren alle nett? Dann sind Sie ein Glückspilz, denn viele Kolleginnen und Kollegen sind in ihren Jobs und/oder mit ihren Chefs unzufrieden. Sei es, weil sie von den Arbeitsinhalten gelangweilt oder überfordert sind, die Entwicklungsmöglichkeiten fehlen oder das Klima im Büro nur schwer zu ertragen ist. Wäre bei den meisten Menschen alles paletti, gäbe es vermutlich nicht diese übel gelaunten Mienen in der Bahn am Montagmorgen...
Als Rechtsanwalt im Ehrenamt – Gründe freiwilligen Engagements
Als selbstständiger Rechtsanwalt muss man viele Bälle in der Luft halten: die Arbeit am Mandat, die Organisation des Sekretariats, Mandantengespräche, Personalfragen, Betreuung von Referendaren, Gerichtstermine und, und, und. Dennoch finden einige Anwälte nebenbei noch Zeit für Ehrenamt und soziales Engagement. Und sie haben gute Gründe!
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"Ich liebe meinen Job!" – Wer sowas als Angestellter morgens in der Kaffeeküche sagt, erntet in einigen Firmen, Kanzleien oder Verwaltungsbüros hochgezogene Augenbrauen und einen skeptischen Blick. In der heutigen, schnellen, hoch digitalisierten Welt, wo Burnouts gängig und Job-Unzufriedenheit die Regel ist, wirkt jemand, der seinen Job liebt, wie ein Außenseiter. Doch warum? Sollten sich Chef und Kollegen nicht eigentlich über so einen hoch motivierten Mitarbeiter freuen? Die Gründe für den Argwohn sind vielfältig:
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Ob in Rechtschreibung, bei Fremdwörtern oder in der Grammatik – verunsichernde Regeln und ihre Ausnahmen sind in der deutschen Sprache nicht selten. Doch wenn Anwälte Schriftsätze verfassen, sollte jedes Wort sitzen. Nicht nur Punkt und Komma (wie auch Doppelpunkt oder Gedankenstrich) sollten an den richtigen Stellen stehen, sondern auch stilistisch und grammatikalisch sollte der Text zumindest keine groben Schnitzer aufweisen. Die Sprache ist nun mal das Handwerkszeug des Juristen und es wird zu Recht erwartet, dass nicht nur das Fachliche sitzt, sondern auch die Form. Fehler wirken unprofessionell.
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Sagt Ihnen der Begriff Maslow'sche Bedürfnispyramide etwas? Die Maslow'sche Bedürfnispyramide beschreibt eine Theorie aus der Sozialpsychologie, nach der es ein gewisses Set menschlicher Bedürfnisse gibt. Maslow hat diese Bedürfnisse anhand einer Hierarchie veranschaulicht, basierend auf den Grundbedürfnissen als Fundament und den individuelleren, komplexen Bedürfnissen am oberen Ende. Diese Hierarchie, die sogenannte Bedürfnispyramide, besteht aus fünf Ebenen: Grundbedürfnisse, Sicherheitsbedürfnis, soziale Bedürfnisse, Wertschätzung und Selbstverwirklichung.

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