Christiane Eymers schreibt hier über alles, was das Anwaltsleben leichter macht. Als Fachanwältin für Arbeitsrecht und Familienrecht, Mediatorin und Business Coach tritt sie mit ihrem Projekt Inspired Law für mehr Diversität und gegenseitige Wertschätzung in der Juristerei ein und bietet Kolleginnen und Kollegen sowohl im 1:1 als auch in Gruppen Raum für ihre persönliche Weiterentwicklung.
27.10.2022
Seitdem im Internet ein Video zum Thema viral ging, wird es auf allen Plattformen und Kanälen diskutiert: Quiet Quitting. Gemeint ist nicht die „Innere Kündigung“, an die man bei Übersetzung des Begriffes erst einmal denken könnte. Mit der inneren Kündigung ist gemeint, dass jemand sich innerlich schon von seinem Arbeitsplatz verabschiedet hat, seine Motivation nicht wiederfindet und ohne Eigeninitiative oder Engagement nur noch das Nötigste mitmacht. Beim Quiet Quitting geht es dagegen darum, dass Angestellte nicht oder nicht mehr über das vertraglich Vereinbarte hinaus alle Energie auf die Arbeit verwenden. Dass sie gleichzeitig aber engagiert dabei sind. Es geht in den Beiträgen um das Grenzen setzen, um ein Leben auch außerhalb der Arbeit und darum, auf die eigene Gesundheit zu achten. Ganz neu ist das Thema nicht, denn die Pandemie mit ihren Herausforderungen und so häufig eingeführtem oder verstärktem Homeoffice hat viele ihr Verhältnis zur Arbeit neu überdenken lassen.









