Beiträge von: Christiane Eymers

Christiane Eymers schreibt hier über alles, was das Anwaltsleben leichter macht. Als Fachanwältin für Arbeitsrecht und Familienrecht, Mediatorin und Business Coach tritt sie mit ihrem Projekt Inspired Law für mehr Diversität und gegenseitige Wertschätzung in der Juristerei ein und bietet Kolleginnen und Kollegen sowohl im 1:1 als auch in Gruppen Raum für ihre persönliche Weiterentwicklung.

Wie Ihre Kanzlei zum Traumbüro wird

ReNoSmart hat gefragt: Wie sieht dein Traumarbeitsplatz aus? Aus einer Liste von Antworten konnten jeweils 2 Dinge angeklickt werden, die für die Teilnehmer zu einem perfekten Arbeitsplatz dazugehören. 242 Stimmen wurden abgegeben.

6 Schritte für konstruktive Mitarbeitergespräche in der Kanzlei

Nach einer Studie der Unternehmensberatung Gallup haben nur 10 Prozent aller Menschen natürliche Führungsfähigkeiten. Nur ein Bruchteil dieser Menschen entscheidet sich für ein juristisches Studium und das anschließende Referendariat und führt später als Anwalt oder Anwältin eine eigene Kanzlei. Somit ist der allergrößte Teil der Kanzleichefinnen und -chefs ohne dieses von Haus aus gegebene Talent am Start und hat auch im Rahmen der Ausbildung wenig Gelegenheit, diese Fähigkeiten zu erlernen oder auszubauen.

Wahrnehmung versus Interpretation

Wenn wir uns nicht zu viel umsonst ärgern möchten, womöglich überhaupt das Ärgern nicht zu unserer Hauptbeschäftigung machen wollen, ist eine Sache sehr nützlich. Ganz genau zu schauen nämlich: Was nehme ich gerade wahr? Und was ist Interpretation? Denn wir haben alle diese fünf Sinne, wir können hören, sehen, riechen, fühlen und schmecken. Es kann sein, dass einige von uns noch über einen sechsten Sinn verfügen, aber das ist es dann auch. Mit diesen Sinnen können wir Dinge wahrnehmen. Der Rest: Interpretation.

Effizienztrick – Bündeln von Aufgaben

Unsere To-Do-Listen sind meistens zu lang, sowohl die tatsächlich aufgeschriebenen als auch die inneren, mit denen wir so herumlaufen. Wenn Sie effektiv arbeiten, stehen immerhin genau die Dinge drauf, die für den Erfolg Ihrer Kanzlei wichtig sind und die auch durch Sie erledigt werden müssen. Effizient wird Ihre Arbeit, wenn Sie die verschiedenen Aufgaben dann auch noch mit möglichst wenig Energieverlusten erledigen.

Mögen Sie Small Talk? 5 Tipps, damit die kleinen Gespräche leichter fallen

Small Talk ist gemeint als kleines, positives Gespräch. Es hat einen leichten Einstieg, einen angenehmen Verlauf und einen wieder leichten, positiven Abschluss. Trotzdem denken viele Menschen erst einmal an eine eher unangenehme Situation, wenn Sie das Wort hören. Besonders, wenn Sie am besten auch noch den berühmten Elevator Pitch einbauen sollen. Hier kommen ein paar Tipps, wie Sie die als künstlich empfundenen Dialoge natürlicher machen und so mit mehr Freude den Small Talk als willkommene Abwechslung zwischen den Rechtsgesprächen in Ihrem Arbeitsalltag nutzen können. Egal ob auf dem Gerichtsflur, bei Netzwerktreffen, in der Fortbildungspause oder mit der Mandantschaft in der eigenen Kanzlei.

Planänderung im Kanzleialltag

Lief heute bisher alles nach Plan bei Ihnen? Meistens haben wir ja einen für den Tag, vielleicht sogar für die Woche oder das Jahr. Und meistens haben das Leben und der Kanzleialltag dann trotzdem einige Überraschungen parat, sei es eine supereilige neue Anfrage, ein Terminausfall oder einfach ein Schriftsatz der Gegenseite, der direkt Kopfschmerzen verursacht. Bei all diesen Planabweichungen, egal ob positiv oder negativ, ob groß oder klein, durchlaufen wir verschiedene Phasen, bis wir die Veränderung in unser Leben integriert haben. Je nach Art der Überraschung, je nach Gemüt und Tagesform geschieht das mal schneller und mal langsamer. Es bringt Spaß, das im Alltag bei sich selbst und den Mitmenschen zu beobachten. Es ist ein wunderbares Mittel zum Energiesparen. Und es hilft uns, das Steuerrad jederzeit selbst in der Hand zu behalten.

Konflikteskalation im Kanzleiteam – Wann Sie das Problem beleuchten und eine Lösung finden sollten

Konflikte tauchen überall auf, wo Menschen zusammenarbeiten. Umso mehr sie dies unter Druck tun, umso größer ist auch die Wahrscheinlichkeit für Konflikte. Der Kanzleialltag ist lebhaft. Geprägt von ohnehin vielen Terminen und den einzuhaltenden Fristen, dazu kommen oftmals hereinschneiende MandantInnen oder eilige neue Sachen, die zwischengeschoben werden wollen. Da kann es passieren, dass Fehler gemacht werden und Konflikte entstehen.

Motivation in Ihrer Kanzlei

Wenn Sie Ihre Mitarbeiter und sich selbst nach ihrer Motivation bezüglich der Kanzleiarbeit fragen, welche Antwort erhalten Sie wohl? Natürlich können Sie raten, fragen Sie aber auch ruhig einmal wirklich nach, bei Ihnen selbst geht das ja jetzt sofort. Oft ist es ein „Eigentlich macht mir mein Beruf total viel Spaß!“. Das ist richtig wunderbar und gleichzeitig ist „eigentlich“ immer ein Alarmwort. Vielleicht ein Zeichen dafür, dass die zu Beginn des Berufslebens noch vorhanden gewesene Euphorie nachgelassen hat, dass der Alltag bei aller Leidenschaft für unsere Rechtsordnung und ihre Gestaltungsmöglichkeiten doch eher ernüchternd ist oder, dass Sie oder Ihre Mitarbeiter schlichtweg erschöpft sind. Damit die Motivation nicht Stück für Stück verloren geht lohnt sich ein bewusster Blick darauf, wo sie eigentlich herkommt, wo wir sie wiederfinden können und wie sie wieder wachsen kann.

Professionelles Wissensmanagement in der Kanzlei

Ohne professionelles Wissensmanagement geht viel Wissen auch schnell wieder verloren. Wissen, das uns die spätere Arbeit leichter machen könnte. Letztlich verlassen wir uns dann nur auf unsere eigene Merkfähigkeit und darauf, dass uns im richtigen Moment vielleicht auch der richtige Kollege oder die richtige Kollegin einfällt, die uns mit der passenden Erfahrung bei einem aktuellen Problem unterstützen kann. Das ist insgesamt sehr viel Suchen und Zufall.

DEN EIGENEN SPRACHSTIL FÜR IHRE VORLAGEN FINDEN – FÜR MANDANTENSCHREIBEN, DIE IHRE MARKE UNTERSTREICHEN

So stärken Sie Ihre Marke schon, wenn Sie ein Schreiben zur Kenntnisnahme übersenden oder auf Fristabläufe hinweisen. Sie schreiben schließlich nur ein bisschen für den BGH, der Sie möglichst nicht wegen irgendeines falschen oder fehlenden Halbsatzes in die Haftung nehmen soll. Sie schreiben in erster Linie für Ihre Mandantinnen und Mandanten. Und dann sind genau die es auch, die den Text verstehen und Sie darin erkennen sollen.

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