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Zu guter Letzt: Der deutsche Anwaltsmarkt

Jetzt haben wir es amtlich: Der deutsche Anwaltsmarkt ist im internationalen Vergleich eindeutig überdurchschnittlich reguliert. Das hat kürzlich die’Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) herausgefunden. In einer Untersuchung für das Jahr 2023 (Bericht zur Wettbewerbsfähigkeit – Länderbericht und Sektorenindikatoren) kam die Organisation zu dem Ergebnis, dass Deutschland unter den 38 OECD-Mitgliedstaaten nur Platz 23 einnimmt, was die Wettbewerbsfreundlichkeit des Anwaltsmarkts insgesamt angeht. Besonders schlecht schneidet Deutschland bei der Berufszugangsregulierung ab (viertletzter Platz im Vergleich aller Mitgliedstaaten). Immerhin: Bei den Kosten/Gebühren befindet sich die deutsche Anwaltschaft zwar unter den eher teureren, mit Platz 25 von 38 aber gerade noch im Mittelfeld. Eingesehen werden kann die OECD-Untersuchung (in englischer Sprache) unter https://www.oecd.org/en/topics/product-market-regulation.html (dort unter „PMR sector indicators“).

[Quelle: OECD]

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