Quizfrage des Monats

Mit Schnörkeln, Schwung und Recht – wie haben Unterschriften unter Testamenten auszusehen?

Keilschrift war gestern – wie muss ein Testament unterschrieben sein?

Testamente müssen handschriftlich verfasst und unterschrieben sein. Nun ist das so eine Sache mit der Lesbarkeit. Manche Unterschriften erfordern gefühlt ein ganzes Team aus Grafologen und Hieroglyphenexperten. Natürlich trägt jede Unterschrift Charakteristika und Stil des Verfassers. Aber wo liegt die Grenze zwischen Erkennbarkeit und individuellem Schriftzug, wenn der Stift über das Papier huscht?

Mandant B. hat ein Testament verfasst und am Ende seine Unterschrift aus Vor- und Nachnamen gesetzt, die aus einem sehr individuellen Schriftschwung besteht. Es sind jeweils fünf von zehn Buchstaben seines gesamten Namens noch zu erkennen, wobei einer der Buchstaben stark überlängt hingeschrieben ist. Weiterhin sind zwei hohen Schwünge und kurze Linien darin, die alle Zeichen insgesamt zur Unterschrift verbinden. Das Ganze hinterlässt einen sehr auffälligen, aber zusammenhängenden Schriftzug.

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