Kanzleimagazin aktuell


Kanzleimagazin aktuell

14.04.

2022

In Sachen Osterwunder

In Sachen Osterwunder

Ostern naht und damit die Feier des größten aller Wunder. Der Duden sagt, ein Wunder sei ein „den Naturgesetzen oder aller Erfahrung widersprechendes und deshalb der unmittelbaren Einwirkung einer göttlichen Macht oder übernatürlichen Kräften zugeschriebenes Geschehen.“ So etwas begegnet uns in der Juristerei eher nicht so häufig. Die Recherche nach dem Wort „Wunder“ in meinem Modul der von mir genutzten juristischen Datenbank ergab 412 Treffer, immerhin, allerdings ist in den Dokumenten dann eher die Rede von Dingen, die doch nicht so richtige Wunder sind. Es zeigt, dass es ich um eine seltene Sache handelt, das Wort „Arbeitsvertrag“ hat jedenfalls mehr als 100.000 Treffer. Und dabei könnten wir alle in unserem Alltag sehr gut das eine oder andere Wunder gebrauchen, dafür scheint nur niemand zuständig zu sein.

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12.04.

2022

„Mandanten sind meist am künstlerischen Prozess direkt beteiligt“

„Mandanten sind meist am künstlerischen Prozess direkt beteiligt“

Als Kind einer Schauspielerin wuchs Anna Umberg zwischen Theaterstühlen und Bühne auf. Kein Wunder, dass sie heute als Fachanwältin für gewerblichen Rechtsschutz in der Kanzlei horak.Rechtsanwälte Schauspieler und Bühnenkünstler berät. Ein Gespräch über die knappen Mittel im Theaterbetrieb, viel juristisches Engagement und mühsames Agieren vor Gericht.

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07.04.

2022

Da tun sich Abgründe auf: Über das Gender Pay Gap bei Rechtsanwaltsfachangestellten

Da tun sich Abgründe auf: Über das Gender Pay Gap bei Rechtsanwaltsfachangestellten

"Gleicher Lohn für gleiche Arbeit" von Männern und Frauen, das ist nicht nur ein schöner Spruch, sondern ein höchst erstrebenswertes Ziel. Mit dem regelmäßig stattfindenden Equal Pay Day wird deshalb auf den noch immer bestehenden geschlechtsspezifischen Unterschied zwischen den Gehältern von Männern und Frauen aufmerksam gemacht. Dieses sog. Gender Pay Gap zwischen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern aller Berufsgruppen liegt in Deutschland bei 18%. Das ist schon eine erstaunliche Zahl. Ein wahrer Marianengraben einer Lohnlücke tut sich jedoch speziell bei den Rechtsanwaltsfachangestellten auf. Einer aktuellen Umfrage zufolge verdienen die wenigen Männer - etwa 10% der Berufsgruppe - im Schnitt monatlich rund 1.000 EUR (28%) mehr als die Frauen.

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05.04.

2022

„Schicken Sie mir Ihre Mandanten, bevor Sie etwas falsch machen"

„Schicken Sie mir Ihre Mandanten, bevor Sie etwas falsch machen"

Meine Kanzlei liegt in Nordrhein-Westfalen. Traditionell sind hier Anwälte und Notare zwei getrennte Berufsgruppen - den Anwaltsnotar/ die Anwaltsnotarin anderer Bundesländer kennen wir nicht. Wir sind ent- oder weder, sozusagen. So gerate ich ab und zu zwischen die Fronten, wenn ich Mandant*innen erklären muss, dass ich den gewünschten Erbvertrag zwar vorbereiten und mit dem Steuerberater feinjustieren kann, nicht aber dingfest machen.

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31.03.

2022

Schlag zwölf: Kurz vor Fristablauf das beA falsch bedienen ist Anwaltsverschulden

Schlag zwölf: Kurz vor Fristablauf das beA falsch bedienen ist Anwaltsverschulden

Erinnern Sie sich? Mitternacht, Geisterstunde. In den Kanzleien trieben dann zwar keine Gespenster in Roben ihr Unwesen. Aber es war schon schaurig genug, vor 0.00 Uhr noch einen fristwahrenden Schriftsatz per Telefax an das Gericht zu schubsen. Weiteren Grusel gab es dann nicht selten gratis dazu: Störungen in der Leitung, das Fax blockiert, die Übermittlung bricht ab. Nur, weil das beA das Telefax abgelöst hat, sind solche Probleme nicht passé. Dies zeigt eine aktuelle Entscheidung des OLG Frankfurt/Main (Beschl. v. 03.11.2021, Az. 6 U 131/21): Versäumt ein Anwalt kurz vor Mitternacht eine Frist, da er ein fehlerhaft betiteltes Dokument noch schnell umbenennen will, geht das zu seinen Lasten.

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29.03.

2022

Als Anwältin mit der eigenen Expertise im Netz(-werk) sichtbar werden, sein und bleiben

Als Anwältin mit der eigenen Expertise im Netz(-werk) sichtbar werden, sein und bleiben

Mit der eigenen Expertise im Netz wie im Netzwerk sichtbar zu werden, kostet Mut, sowohl als angestellte als auch als selbstständige Anwältin. Die Angst vor Gegenwind ist vor allem in Bezug auf die sozialen Netzwerke groß. Dies sollte jedoch Sie als Juristin nicht davon abhalten, Ihre Expertise und Ihre Meinung in die analoge wie virtuelle Welt zu tragen. Denn eines ist klar: Egal welchen Standpunkt Sie vertreten, es wird immer Personen geben, die anderer Meinung sind.

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24.03.

2022

Tipps für das perfekte Bewerbungsverfahren - aus Bewerbersicht

Tipps für das perfekte Bewerbungsverfahren - aus Bewerbersicht

Firmen haben es derzeit schwer, bestimmte Positionen adäquat zu besetzen. Die Ursachen dafür sind vielschichtig, teils aber auch hausgemacht. Viele Arbeitgeber haben noch immer nicht erkannt, dass sich die Ansprüche der jüngeren Bewerberinnen und Bewerber verändert haben und ihren Recruiting-Prozess in den letzten 10 Jahren nicht angepasst. Das wird den Unternehmen in einem Bewerbermarkt jedoch zum Verhängnis, denn sie präsentieren sich schon im Bewerbungsverfahren suboptimal. Klaren Verbesserungsbedarf gibt es insbesondere rund um die Stellenanzeige, die Korrespondenz und das Bewerbungsgespräch.

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22.03.

2022

beA Q&A: Antrag auf PKH

beA Q&A: Antrag auf PKH

beA-Leserfrage: Wird der Antrag auf PKH (Prozesskostenhilfe) auch über das beA erledigt? Wird dieser sodann als Anlage versendet, da der Original-Antrag vom Mandanten unterschrieben ist?

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15.03.

2022

Zeitfresser ausfindig machen und Platz schaffen

Zeitfresser ausfindig machen und Platz schaffen

„Ich habe die Hoffnung, durch mehr Struktur und andere Routinen meine Arbeitszeit besser zu nutzen, damit ich auch meine Freizeit wieder richtig genießen kann“, sagte einmal eine Kollegin, die verschiedene Zeitmanagement-Tools einem persönlichen Test unterzog. Und da gibt es ja viele unterschiedliche Strategien, die auf ihre Art gut funktionieren und für unterschiedliche Typen von Menschen - die wir alle sind - geeignet sind. Denn es nützt meistens nichts, wenn die Langschläferin sich vornimmt, die Fristen schon vor Beginn der eigentlichen Bürozeiten in einer Art Fristen-5am-Club zu bearbeiten oder wenn Besprechungsliebhaber sich zu lange Zeiten Stillarbeit am Stück verordnet.

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10.03.

2022

Mandantenmagnet dank Mehrwert - Die informative Kanzlei-Website

Mandantenmagnet dank Mehrwert - Die informative Kanzlei-Website

Ist Ihre Kanzlei-Website eigentlich mehr als eine digitale Visitenkarte? Sie enthält vermutlich Ihren Namen, die Tätigkeitsschwerpunkte, Fotos vom Team und die Kontaktdaten. Diese Informationen mögen für Erstbesucher Ihres Internetauftritts zwar informativ sein, doch wer sich die Kontaktdaten abgespeichert hat, sieht meist keinen Grund mehr, die Website ein weiteres Mal aufzurufen. Geschweige denn, sie weiterzuempfehlen. Es sei denn, die Seite böte Besuchern einen Mehrwert. Das würde Ihrem Webauftritt Profil verleihen. Und die Klickzahlen in die Höhe schießen lassen. Win-Win!

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